März 1, 2018

Wasser 4.0

Forschungsvorhaben im Auftrag des Umweltbundesamtes.

Die Thematik „Wasser 4.0“ beschreibt die zunehmende Komplexität der in der Wasserwirtschaft adressierten Anforderungen und die Entwicklung integrierter Lösungsansätze zu deren Handling. In Deutschland wird mit dem Begriff Wasser 4.0 speziell auf die Digitalisierung mit ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in der Wasserwirtschaft Bezug genommen. Im Fokus des Forschungsvorhabens steht die Gewässerschutz- und umweltpolitische Perspektive auf die Thematik Wasser 4.0. Es wird untersucht, wie Wasser 4.0 zu Zielen des Gewässer- und Umweltschutzes sowie der Nachhaltigkeit beitragen kann. Dazu zählen auch Fragestellungen wie die Sicherung der Daseinsvorsorge unter sich ändernden Rahmenbedingungen (z. B. Klimawandel) und inwieweit z. B. die Vernetzung von Datenbeständen bei dieser Herausforderung helfen kann.

Das Vorhaben dient einer ausführlichen Bestandsaufnahme einschließlich der Darstellung der aktuellen Entwicklungen, der Problemstellungen und Herausforderungen im Bereich der Digitalisierung der Wasser- und Abwasserwirtschaft. Die Ergebnisse dieser Bestandsaufnahme werden auf einem Status-Workshop zur Diskussion gestellt, der dem fachlichen Austausch sowie der Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses der Problemstellungen und Herausforderungen von „Wasser 4.0“ dienen soll. Darauf aufbauend werden Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen aus gewässer- und umweltschutzpolitischer Perspektive abgeleitet sowie Sinnhaftigkeit und Möglichkeiten zum Aufbau eines Netzwerks „Wasser 4.0“ aufgezeigt.

Projektlaufzeit:

  • August 2017 bis September 2018

In Kooperation mit:

  • Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement (IIRM), Universität Leipzig, Leipzig
  • InterSus- Sustainability Services, Berlin
  • Prof. Dr. jur. Johann-Christian Pielow, Ruhr-Universität Bochum, Bochum

Der Abschlussbericht befindet sich in Veröffentlichung durch das UBA und steht Ihnen hier in Kürze zur Verfügung.